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Gerd von Seggern © 2013 KrümelDino alles - außer gewöhnlich . . . . . ▲▲▲▲

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Gute Nachricht


Ich finde viele Teile der Lehre Jesus Christus gut, aber:


Können wir (wirklich) von einer guten Nachricht sprechen, wenn als Wichtigstes das Symbol eines entsetzlichen Verbrechens im Vordergrund gehalten steht:

Der leidende und blutüberströmte Jesus am Holzkreuz ?.


Wäre es nicht besser statt dessen primär die guten Worte, Zeilen und Taten in den Vordergrund zu holen und danach primär auszuführen ?.


Positives kann besser durch Positives vermittelt werden.

Auch und gerade im Glauben.

GLAUBE:

Glauben heißt: Zu etwas stehen, etwas bejahen, obwohl man sich dieser Sache nicht unbedingt zu 100% sicher sein kann. Ob dass nun der Glaube im Sinne der Religion ist („Ich glaube an Gott“) oder der Glaube an einer Sache („Es wird gut werden“) oder einer Person (z. B. einem Vorbild), scheint zweitrangig.


Der Glaube an sich ist wichtig. Etwas zu haben, an das man glauben und sich orientieren kann.    Und eben auch an etwas glauben dürfen.

Wenn dann dieser Glauben auch noch glaubenswert ist:

     Warum dann nicht glauben ?.


Es lässt sich an vieles Glauben.

Glaubst Du mit ?

Gott:

Du sollst Dir von Deinem Gott kein Bild machen.


So heißt es in der Bibel.


Da aber taucht allerdings ein kleines Problem auf: Wie soll ich mir von etwas ein Bild machen können, wenn dies „verboten“ ist. Die Antwort ist dann oft: „Man kann Gott nicht sehen, also gibt es ihn auch nicht“. ODER, gibt es ihn womöglich doch ?.


Ich bin überzeugt davon, dass wenn es Gott gibt, dass er sehr wohl auch möchte, dass wir uns von ihm ein Bild machen (dürfen). Und dass er uns liebt.


Deshalb bin ich auch dafür nicht länger von Gottesfurcht zu sprechen, sondern von der Liebe Gottes.


Gott liebt uns; er möchte nicht das wir uns fürchten  !.


So gesehen, macht Gott einen authentischen Sinn. Es bleibt halt jedem selbst überlassen, daran zu glauben. Und dass ist auch ok so !.

Jesus:

Ein Problem beim Glaube an Jesus ist nach meiner Auffassung das Kreuz, an das Jesus der Geschichte nach herangenagelt wurde.

Diese übelste Behandlungsweise eines Menschen kann nach meiner Auffassung nicht wirklich als positiv gedeutet werden.


Der schmerzverzerrte Gesichtsausdruck und blutüberströmte Körper des Jesus kann (wenn wir ehrlich bleiben wollen) auf uns Menschen kaum positiv wirken, denn das Geschehene erscheint einem als entsetzliche menschliche Barbarei.


Wir sollten lernen Abstand von diesem Anblick zu nehmen. Die Zeit die damals herrschte war offensichtlich sehr brutal und ist aber zum Glück auch vorbei. Zumindest hier bei uns.


Wir sollten primär die guten Ansätze des Jesus in den Vordergrund stellen, lehren und weitergeben, um damit ausschließlich Gute Werte zu vermitteln . . . . .

Ob es Gott gibt, oder nicht, darüber sollte jeder für sich selbst urteilen. Eines aber, so meine ich, ist sicher:     Gott möchte nicht, das wir ihn fürchten. Insofern sollte nicht länger von Gottesfurcht die Rede sein.

 

FÜRCHTET EUCH  NICHT !

REFORMATION / Veränderungen:

Es ist gut, dass wir Religionen haben, aber diese sollten sich möglichst weiter REFORMIEREN / erneuern / verändern !.    Also auch weiter öffnen . . . . .


Wenn  wir heute sehen, dass sich LEIDER ! immer mehr Menschen von den Kirchen abwenden, weil sie nicht mehr „zeitgemäß“ seien, gibt uns das zu denken, denn sie wenden sich nicht gleichermaßen auch vom Glauben ab !. Resultierend müssten wir erkennen, das wir Teile des „Systems“ Kirche reformieren sollten, damit das wertvolle Bodenpersonal Gottes (die Pfarrer, Pastoren und Prediger), den Menschen wieder zunehmend vermitteln kann, was eigentlich vermittelt werden sollte:   Gute Werte und Gebote, Nächstenliebe, Zusammenhalt, Einstehen für andere, Gemeinsamkeit, Beistand, Gemeinde, Fürsorge, ein Ort für den Glauben, ..... usw. usw. ..... und ..... zeitgemäße Literatur. Die Menschen die sich abgewendet haben, würden diese Kurskorrekturen ganz sicherlich begrüßen, und die die dabeigeblieben sind auch, denn:   WIR SIND KIRCHE !



Die katholische Kirche finde ich GUT, . . . . .

Aber es sollte meiner Ansicht nach:

- auch katholische Pfarrer heiraten dürfen

- auch katholische PfarrerInnen geben

- einmal katholisch Verheiratete auch ein zweites mal heiraten dürfen

Sehr gut finde ich, dass

- Missbrauchsfälle im Amt aufgeklärt wurden und werden

- neuen (potentiellen) Missbrauchsfällen massiv begegnet werden

Am besten aber finde ich, dass

- Kirche hier authentisch gelebt wird . . . . . Mit Herz und mit Liebe . . . . .


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Warum:

- feiern Jehovas Zeugen kein Weihnachten ?

- werden Bluttransfusionen abgelehnt ?

- dürfen Menschen in Not keine Organspende bekommen ?

- muss Blut außerhalb des Körpers vernichtet werden ?

- nehmen Jehovas Zeugen nicht an Wahlen teil ?

- gibt es so viele Jehovas Zeugen, die ihr Privatleben verlieren ?

- werden ehemalige Mitglieder so übel behandelt / missachtet ?


- müssen Frauen im Islam ein Kopftuch tragen ?

- haben islamische Frauen weniger Rechte als Männer ?


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K E I N E   B A N G E , U N D  . . . . .

BITTE  N I C H T   F A L S C H   V E R S T E H E N  !


Wenn Sie einen guten Job machen und sich für die Menschen einsetzen, ist das sehr dankenswert. Die genannten „Ärgernisse“ gehören allerdings aufbereitet. Und da gibt es immer noch manchesmal ein Problem, denn einige Führungen sorgen durch vehementes Beibehalten der in Teilen veralteten Anweisungen nahezu für einen Entwicklungsstillstand. Das Problem sind nicht die Durchführenden Pastoren und Prediger, sondern diejenigen, die dringend notwendige Veränderungen / Reformen verhindern.


Ganz gleich ob katholisch, evangelisch, lutherisch, islamisch, jüdisch und weitere:

D A N K E !

an alle Geistlichen,

dass Sie für die Menschen da sind,

und sich für sie einsetzen !.

Glauben heißt . . . eine Orientierung gefunden zu haben . . . . . .

Religion

wird abgeleitet vom lateinischen relegere, dass heißt in sich gehen und sich besinnen.  Es ist also zweifelsfrei etwas Gutes !.

Man kann einen gemeinsamen Kern in allen Religionen in etwa so beschreiben: Der Mensch sollte seinen Weg gehen und danach streben die Wahrheit zu erkennen. Er sollte sich in Liebe, Mitgefühl und Anstand zu seinen Mitmenschen verbinden . . . denn wenn er selbst keine Liebe erspürt, ist er eine leere Hülle, gleich wenn er alle Macht, allen Reichtum und alle Intelligenz besäße. Auch sollte der Mensch den Unterschied zwischen Gut und Böse kennen. Er sollte auf die Stimme seines Gewissens hören, und mit ihr in Gleichklang seine Gedanken und Handlungen zum Guten hin führen und das Ungute meiden.

(GvS2011-12-13)


Wir haben auch deshalb Religionen,

      weil vielen Menschen ihr Herz abhanden gekommen ist.

Glauben heißt . .  .      Nichtwissen annehmen . . . . .

Wegweiser in Heiligenberg

Ich finde Religion gut,

weil Religion (von lat. relegere abgeleitet) soviel bedeutet wie besinnen / bedenken. Und genau das ist es, so meine ich, was vielen Menschen heute fehlt:    Inerlich einkehren; sich auf sich selbst besinnen, und bedenken, dass unser Leben endlich ist. Keinesfalls jedoch darf Religion als Machtmittel missbraucht werden . . . . .

Wir gehören zu Gott,  auch wenn große Teile der Welt  ´anscheinend´ vom Teufel beherrscht werden.          GvS